10.05.2018 21:18
von Claus Bühnert
Klaus Tappeser, Elisabeth Jeggle und Dirk Abel (v.l.n.r.) / Foto: G. G. Töpfer

Der Gastredner:

Klaus Tappeser, seit 2016 Regierungspräsident des Regierungsbezirks Tübingen, hat eine sehr interessante Vita vorzuweisen:
Diplom-Pädagoge, General-stabsausbildung bei der Bundeswehr, Sozialdezernent im Landratsamt Ravensburg, Oberbürgermeister der Stadt Rottenburg a. N., Landtags-abgeordneter, Ministerialdirektor des Ministeriums für Wissenschaft Baden-Württemberg.

Straße, Schiene, Internet und noch mehr

DIFFIZILE DATENSCHUTZGRUNDVERORDNUNG
Mit dem buchstäblich brennenden Thema EU-Datenschutzgrundverordnung starte die Bezirksvorsitzende Elisabeth Jeggle das Gespräch mit dem Regierungspräsidenten Klaus Tappeser und seinem Pressesprecher Dirk Abel in der letzten Bezirksvorstandssitzung der Senioren-Union Württemberg-Hohenzollern. Mit dem Blick in ihre Heimatgemeinde und auf konkrete Beispiele vor Ort zeige sich, dass beispeilsweise kleine Vereine mit den neuen Vorschriften überfordert seien. Allerdings müsse man auch einräumen, dass die entsprechenden Vorgaben der EU bereits vor 2 Jahren beschlossen wurden, aber die Umsetzung in Deutschland lange verschleppt wurde und jetzt mit hohem Druck aufgeholt werden muss. Regierungspräsident Klaus Tappesser zeigte Verständnis für die Verärgerung und kündigte an, dass man bei seiner Behörde zunächst bis zum Jahresende auf Maßnahmen verzichten werde.

INFORMATIONEN AUS BERUFENEM MUND
Viele Einblicke gewährte der neue Regierungspräsident Klaus Tappeser, derdie Arbeit seiner Behörde anhand eines Organigramms und vielen praxisnahen Beispielen vorstellte. Mit den zehn Abteilungen sind im Regierungspräsidium Tübingen quasi alle Landesministerien abgebildet. Die geographische Zuständigkeit reicht vom Norden bis an die A 8, im Süden an den Bodensee, im Osten an die Iller und im Westen an die Ausläufer des Schwarzwaldes. Mit zwei Millionen Menschen ist es der kleinste Regierungsbezirk.
Klaus Tappeser gelang es, die ganze Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen und den Dialog anzustoßen. Das Manuskript wurde öfter mal zur Seite gelegt und die spezifischen Themen des Regierungspräsidiums praktisch auf Zuruf abgearbeitet. Durch seine bis ins Detail reichende umfassende Kenntnis aller relevanten Vorgänge und Zusammenhänge geriet der Vortrag über die gesamte zeitliche Distanz zu einer spannenden Sache.

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