07/26/2018 17:29

Die Senioren-Uniondes Neckar-Odenwald-Kreises konnte - wie diese zweitgrößte Vereinigung der CDU in Deutschland - neue Mitglieder gewinnen, und zwar 18. Entscheidend sind, so Hans Rüdinger, die Aggressivität und die Konzentration auch auf die eigenen Probleme. Sicher könnte Deutschlands demografischer Wandel sich noch sehr positiv auswirken. In Österreich beginnt die Seniorenvereinigung mit 50 Jahren. Der Begriff Senioren steht dort nicht für die Älteren, die Pensionäre und Rentner, sondern für die Erfahrenen, die Gestalter. Die Verlängerung der Lebensarbeitszeit darf nicht zur weiterem Verkrusten, zu noch weniger Kreativität, Verbeamtung und zur Selbstbedienungsmentalität führen.

Beim Wiederaufbau Deutschlands hatten wir mit den Berliner Delegierten 420 Abgeordnete in Bonn. In Berlin finden wir heute 708 (natürlich teils bedingt durch die Integration des Saarlandes und der DDR) und jeder mit einem eigenen Helferstab und dazu gewaltige, teure sogenannten Experten(-teams). Und dabei fehlen uns Handwerker, Pflegekräfte, Facharbeiter, Lehrer etc. Unser Landratsamt zeigte auf, dass 2030 - also in 12 Jahren - 8.800 Pflegefälle anstelle heute 1.700 im Neckar-Odenwald-Kreis sind. Die Zahlen sind repräsentativ für die Bundesrepublik! Was doch bedeutet, die Pflege- und die Krankenversicherungsausgaben und -beitragsabzüge steigen ins Unermessliche. Welche Herausforderungen stehen doch vor uns? Und wir sehen keine Lösungsvision von unseren Politikern.

So fordert die Senioren-Union des Neckar-Odenwald-Kreises und des Bezirks Nordbaden die Beschränkung der Abgeordnetenzahl in Berlin bei der nächsten Wahl auf 550 und die Begrenzung der Amtszeiten auf maximal drei Perioden. Wir brauchen Kreative im Beruf und im Leben erfahrene Politiker, nicht Berufspolitiker oder Problemmacher, sondern Problemlöser - so Altbürgermeister Josef Frank beim Thema Novellierung der LBO.

Wir sind bezogen auf unser Sozialprodukt mit 40% Export absoluter Weltmeister, total abhängig! Nur im Rahmen Europas, als Mitgliedstaat Europas, im Güter- und Leistungsverkehr in die europäische Gemeinschaft integriert, ist das zu vertreten. Wenn Erdogan seine Türken abruft - dank Wohlstand und Freiheit in der Türkei aber sicher erfolglos - und wenn Trump für den Autoimport die Zölle hochtreibt und die totale Fertigung in den USA erzwingt, stehen wir in einer schlimmeren Krise als 2008, in einer ausweglosen Krise! Wir brauchen einen Umbau unserer Beschäftigung. Erdogans avisierter Staatsbesuch ist der großen Mehrheit des deutschen Volkes nicht zu vermitteln. Mag er zum Privatbesuch zu wem immer fahren, das aus der Nachlese der Versammlung. Hans Rüdinger erinnert an unsere Fahrt nach Brüssel und in die uralte Studentenstadt Löwen. Wir erlebten die Notwendigkeit der Fachvertretung von Baden-Württemberg, damit die Brüsseler Politik nicht voll gegen die Interessen der Bürger hier entscheiden. Wir erlebten die alte/uralte Studentenstadt, wie sie das Wohnproblem mit ihren Bürgern löste bzw. noch immer löst. Mieteinnahmen als Zusatzeinnahme, Renten-Aufstockung! Und wir rieten unserer Stadt, die vielen leer stehenden Einliegerwohnungen anzumieten und preiswert (Werner Pfisterer) an Studenten unter zu vermieten. - Ohne Gehör, ohne Brainstorming. Studentenheim ist die Lösung der Stadt. Wir wollten den Wohlstand, die Kaufkraft vor Ort erhöhen!

Asyl- und Entwicklungshilfe waren ebenfalls Thema im abgelaufen und jetzt der Koalitionsstreit. Es kotzt die Bürger schon an, wie die Bewertungszahlen der großen Politiker und der Parteien zeigen. Mit Schrecken denkt jeder aber bei der persönlichen Sicherheit, bei den so nachhaltigen  finanziellen Staatsausgaben und den sich abzeichnenden Steigerung der Sozialversicherungs- und Steuerabzügen was wäre, wenn die Willkommenskultur nicht beendet worden wäre. Der Streit Merkel contra Seehofer selbst war überflüssig.

Entwicklungshilfe der Aufbau muss vor Ort durch Fachkräfte Handwerker- Senioren erfolgen und durch regionale breite Kooperationen von Entwicklungs- und Helferregionen z. B. dem Neckar-Odenwald-Kreises (keine Flächenhilfen!). Das Geld muss vor Ort zirkulieren! Nachfrage und Produktion schaffen und nicht zu Nachfrage nach Importgüter und Dienstleistungen führen, wie L. R. Johmann und Gerhard Lauth in Ihren Erfahrungsberichten aufzeigten.

Wenn China und Indien mit unseren Entwicklungsgeldern Straßen und Häuser bauen oder Konsumgüter von uns gekauft werden, ist das Geld verpufft. Hans Rüdinger stellt unsere nächste Reise in das politische und kulturelle Wien im Oktober vor und dankt für die kreative Diskussion.

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