12.12.2019 16:23:00
von Claus Bühnert

Die nächsten 5-10 Jahre entscheiden

Es vergeht kaum ein politisches Statement, in dem nicht auf die Bedeutung der Digitalisierung hingewiesen wird. Ein besonders dynamisches Arbeitsfeld ist dabei die "KI" (Künstliche Intelligenz), womit sich auch eine Enquete-Kommission des Bundestages befasst. Deren Obfrau Ronnja Kemmer MdB (direkt gewählte Bundestagsabgeordnete der CDU für Ulm und den Alb-Donau-Kreis) hatte sich jüngst mit den Mitgliedern der "Kommission Digitalisierung" der CDU Baden-Württemberg in Stuttgart getroffen. Fazit: In manchen Bereichen ist der Zug bereits abgefahren - so will die Volksrepublik China bis zum Jahr 2025 Weltmarktführer werden und ist auf dem besten Weg dahin. Bei der industrienahen KI bestehen indes für den Standort Deutschland noch große Marktchancen.

Folgende Projekte sehen die Mitglieder der Kommission Digitalisierung unter der Leitung ihres Vorsitzenden Fabian Gramling MdL als vorrangig (gerade auch aus Sicht des Landes Baden-Württemberg), um im internationalen Weittbewerb den Fuß in der Tür zu halten:

  • Forcierung des Airbus-KI-Projekts
  • Anreize für Stellenaufbau und Besetzung von KI-Pofessoren-Stellen
  • der "europäische Rechner", d. h. KI-Sicherheit
  • KI-Weiterbildung/-Qualifizierung
  • KI-Real-Labore als Leuchttürme (z. B. Gesundheitswesen)
  • Quantencomputer (idealerweise mit Standort in Baden-Württemberg)
  • Transparenz (und gesteigerte öffentliche Akzeptanz) durch KI-Innovationen im öffentlichen Bereich

Titelfoto: Bundestag

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