Bericht

Mitgliederversammlung der Senioren-Union Main-Tauber

In seiner Begrüßung verwies der Vorsitzende der Senioren-Union im Main-Tauber-Kreis darauf, warum die Mitgliederversammlung im Gasthof Deutscher Hof in Unterbalbach eine besondere Bedeutung hat. Es komme ja sehr selten vor, dass ein solcher Termin mitten in die Urlaubs- und Ferienzeit falle. Um aber die Wahl der Delegierten aus dem Kreisverband für die Landestagung im Oktober 2019 in Ettlingen frist- und formgerecht durchzuführen, sei diese Sitzung anberaumt worden. Außerdem wollte Werner Keppner die vorgezogene Versammlung nutzen, um durch Neuwahlen den möglichst reibungslosen Übergang zu seinem Nachfolger zu ermöglichen. Er halte es für angebracht, wie angekündigt nach 13 Jahren den Vorsitz im Kreisverband abzugeben und die gesamte Vorstandschaft mit einem neuen Votum auszustatten.

Ein besonderer Gruß galt den Mitgliedern Albin Fuchs aus Eichelsee, Gemeinde Gaukönigshofen, Gudrun Schamman, der langjährigen Kreisrätin, dem ehemaligen Bad Mergentheimer Dekan Günther Appold und der früheren Europaabgeordneten Dr. Renate Heinisch sowie dem neuen Stadtverbandsvorsitzenden der SU Christian-Andreas Strube. Sie alle haben sich seit Jahr und Tag für die Belange der Senioren-Union intensiv gesellschaftlich, karitativ und sozial eingesetzt.

Im anschließenden Totengedenken erinnerte Keppner an alle Mitglieder, die im Berichtszeitraum verstorben sind und sich zeit ihres politischen Lebens in Wort und Tat für die Grundüberzeugung der Senioren-Union eingesetzt hatten. Namentlich nannte er seinen Vorgänger und Freund Hans Lauer und Irmgard Bonik, beide aus Wertheim, Ernst Eck aus Gaukönigshofen, Magdalena Voigt aus Freudenberg und die beiden Lauda-Königshöfer Alfred Hahn aus Beckstein und Josef Hummel aus Messelhausen.

In seinem Rückblick ging der Vorsitzende nur auf die bemerkenswertesten Sitzungen und persönlichen Begegnungen ein. So arbeite der Kreisverband auch in übergeordneten Gremien erfolgreich mit. Beispielsweise habe die Landesdelegiertentagung 2017 in Ludwigsburg die Interessen des Kreisverbands auch personell berücksichtigt, und außerdem seien innerhalb des Bezirksvorstands Nordwürttemberg aus dem Main-Tauber-Kreis weitere Personen in herausgehobenen Funktionen tätig. Gleiches gelte auch für den Landesfachausschuss „Ländlicher Raum“.   

Mit Bad Mergentheim, Lauda-Königshofen, Tauberbischofsheim und Wertheim gliedert sich der SU-Kreisverband bekanntlich in vier Stadtberbände und ermöglicht zusätzlich mit dem Ortsverband auf diese Weise eine Vielfalt von politisch interessanten Veranstaltungen, die jeweils vor Ort eigenständig geplant und durchgeführt werden: politisch informative Vorträge, Betriebsbesichtigungen, Besuche in Ausstellungen und Museen, Orientierungsfahrten zu historischen Stätten und zu bedeutsamen Baudenkmälern der Gegenwart. Damit wurde schon immer für ein bürgernahes Bildungsangebot gesorgt.

Der Kreisverband ergänzt demnach lediglich solche Bildungsangebote, soweit sie in sein Aufgabengebiet fallen. Dazu gehören die jährliche SU-Kreisvorsitzendenkonferenz in Stuttgart, die zur Tradition gewordenen Zusammenkünfte der Kreisverbände Schwäbisch Hall und Main-Tauber zur Vorweihnachtszeit in Rechenberg. Hinzu kommen auch die Termine, wie sie für die Jahrzehnte langen besonderen Verbindungen mit Bad Königshofen und Gaukönigshofen anfallen. In guter Erinnerung blieb die Beteiligung der SU-Mitglieder am „Offenen Marktplatzsingen“ in Bad Königshofen. Clemens Behr, der ehemalige Bürgermeister der Badestadt, versetzte damals die Besucher mit seiner Prominentenband wieder einmal in mitreißende Stimmung. Und im Mai dieses Jahres fand im hiesigen vollbesetzten Gesellenhaus eine musikalisch virtuos gestaltete Matinee statt, die Clemens Behr und seine Freunde für die von uns hochgeschätzte Europaabgeordnete Dr. Inge Gräßle aufgeboten hatten.

Für die Entlastung der Vorstandschaft und für die anstehenden Neuwahlen bestellten dann die anwesenden Mitglieder aus ihren Reihen Karlheinz Henninger, der mit seiner umsichtigen Erfahrung den Fortgang der Versammlung leitete. Seinem Vorschlag auf Entlastung folgten die Anwesenden einstimmig. Als neuer Vorsitzender des SU-Kreisverbands wurde Walter Lutz aus Großrinderfeld gewählt. Aus seiner persönlichen Vorstellung war zu hören, dass er mit 65 Jahren zur jüngsten Generation der SU gehört. Seine kommunalpolitische Erfahrung aus der zweiten Amtsperiode als Ortsvorsteher von Großrinderfeld, sein Werdegang im Studium der Verwaltungswissenschaft in Kehl und der Wirtschaftswissenschaft in Hagen weisen ihn für die kommenden Aufgaben als besonders geeignet aus. Dass Walter Lutz zusätzlich 35 Jahre lang bei der Anstalt für kommunale Bodenverarbeitung in Bayern tätig war und als Seminarleiter im Fachbereich Finanzen seine Kenntnisse und Erfahrungswerte weitergegeben hat, kommt hinzu. Seit über 41 Jahren ist er verheiratet. Drei erwachsene Kinder und ein Enkel gehören zur Familie.

Froh und dankbar müsse man sein, dass der neue Vorsitzende ohne Umschweife seine heutzutage gar nicht mehr selbstverständliche Bereitschaft erklärt hat, solche Verantwortung zu übernehmen. So etwas sei nicht hoch genug zu veranschlagen und verdiene uneingeschränkte Unterstützung, meinte der seitherige Vorsitzende. Und er fuhr fort, die einhellige Zustimmung zur Wahl seines Nachfolgers bilde ein tragfähiges Fundament für eine anstehende erfolgversprechende Zusammenarbeit. Um die positive Entwicklung der Senioren-Union im Taubertal brauche sich niemand Sorgen zu machen. Dem neugewählten Vorsitzenden Walter Lutz gratulierte Werner Keppner sehr herzlich, sicherte ihm jederzeit seine vorbehaltlose Unterstützung zu und wünschteihm für den Beginn und weiteren Verlauf einer neuen Ära viel Erfolg und alles Gute.

Aus den nachfolgenden Wahlen ergab sich ein Team, das Altbewährtes mit Neuem verbindet. Stellvertretende Vorsitzende sind Jürgen Küchler, Marlies Petzl und Norbert Seitz. Schriftführer ist Christian-Andreas Strube, Schatzmeister Agnes Haas, für die Pressearbeit Werner Keppner und Internetbeauftragter Hansjörg Wirth, Beisitzer sind Elisabeth Breuner, Karlheinz Henninger, Robert Weniger, Helmut Versbach, Josef Ludwig, Melchior Döhner, Gudrun Schammann, Dekan Günther Appold, Willy Schäffner und Hans Herschlein, Kassenprüfer Herbert Braun und Dr. Renate Heinisch.

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