30.November 2019 15:30
von Klaus de Jong

Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung

Das gesellschaftliche Bewusstsein für diese Bevölkerungsgruppe wachzuhalten und zu schärfen, ist Anliegen des von der UNO im Jahr 2003 ins Leben gerufenen Gedenktags. Wie der Kreisvorsitzende der Senioren-Union der CDU, Klaus de Jong, mitteilt, ist das Risiko einer Behinderung deutlich altersabhängig. Auch wenn der größte Teil der Senioren heutzutage den Ruhestand aktiv und weitgehend gesund genießen kann, darf man nicht darüber hinwegsehen, dass 78 Prozent der behinderten Menschen 55 Jahre alt oder älter sind. Im Alter von 60 bis 80 Jahren lebt mehr als ein Viertel, ab 80 Jahren mehr als ein Drittel der Menschen mit einer Behinderung. Zum Jahresende 2017 wurden in Deutschland insgesamt 7,8 Millionen Menschen mit Schwerbehinderung statistisch erfasst.

Ein Leben mit Behinderung bringt vielfältige Beeinträchtigungen mit sich. Die Senioren-Union der CDU begrüßt alle Maßnahmen, die zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum beitragen. Im Wohnungsbau sollten die Bedürfnisse von Senioren und Menschen mit Behinderungen noch mehr berücksichtigt werden. Hilfreich sind außerdem alle Angebote für Menschen mit eingeschränkter Seh- und Hörfähigkeit.

Ziel aller Maßnahmen sollte sein, jedem Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. In Deutschland werden Menschen mit Behinderung durch zahlreiche soziale und finanzielle Maßnahmen unterstützt und entlastet. Mitmenschliche, wertschätzende Gesten im Alltag können das Leben zusätzlich erleichtern – auch darauf möchte der Gedenktag am 3. Dezember aufmerksam machen.

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