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Wie kann ich mich vor Betrug schützen?

31. März 2026
von Jochen Kawerau

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung haben der Stadtseniorenrat Altensteig und die Senioren Union Calw am 15.06.2025 in die Räumlichkeiten der AWO Altensteig eingeladen. Volker Nosek ist bei beiden Einrichtungen Stellvertretender Vorsitzender und konnte als Referenten vom Polizeipräsidium Pforzheim Peter Schulze und Christian Koch begrüßen. Zunächst erläuterte Herr Schulze, dass ihn die wachsende Zahl von Betrügereien an Senioren (+/- 70-Jährige) dazu gebracht habe, sich in dieser Thematik einzuarbeiten.

Er erläuterte, woran man Polizeibeamte erkennt. Jeder Polizist hat einen Polizei-Ausweis und auch keine Probleme, diesen zu zeigen. Dieser hat bestimmte Merkmale, auf die man achten muss. Wenn jemand in Zivil unterwegs ist, dann ist es kein Polizeibeamter, sondern ein Kriminalbeamter. Diese haben zur Erkennung eine sogenannte Kriminaltasche dabei, aber auch hier greift die Gültigkeit nur mit Dienstausweis.

Foto: H. Doll

Interessierte Zuhörer beim Vortrag

 

Gewarnt hat Herr Schulze davor, jemand, den man nicht kennt, in die Wohnung zu lassen. Oftmals versuchen Betrüger in die Wohnung zu gelangen, indem sie auf ein Bedürfnis hinweisen (Trinken, WC) In diesem Zusammenhang ist es nicht unhöflich auf ein Öffentliches WC hinzuweisen oder, wenn man etwas holt, solange die Haustür wieder zu schließen. Manche geben sich auch als Angehörige eines Pflegedienstes aus, um in die Wohnung zu gelangen. Hier gilt: Niemand in die Wohnung lassen, den man nicht erwartet.
Wenn Zweifel an der Sicherheit der Fenster oder Türen bestehen, ist ebenfalls die Polizei erster Ansprechpartner.

Wenn jemand kommt, um einen Zählerstand abzulesen und man wurde nicht informiert, einfach dort anrufen. Die Firma oder Einrichtung weiss genau, wo ihre Mitarbeiter unterwegs sind. Wenn es Zweifel oder etwas Auffälliges gibt, lieber einmal zuviel die Polizei anrufen als zu wenig. Die Polizei überprüft die Personalien und dann ist man auf der sicheren Seite.

Einen großen Teil der Betrügereien machen die verschiedensten Arten von Anrufen aus. Da gibt sich jemand als Enkel aus oder als falscher Polizist und möchte an Bargeld kommen. Es wird ein Unfall vorgetäuscht und man muss eine Kaution hinterlegen. Diese Anrufe gehen in die Millionen und es werden Datensätze aus verschiedener Herkunft genutzt. Diese Anrufe sind aus dem Ausland und werden über Netzwerke getätigt, die man nur schwer herausfinden kann.
Es gibt unzählige Tricks mit denen die Betrüger versuchen, an Geld zu kommen.

Als Ratschlag gab Herr Schulze, niemals die Rückruffunktion zu nutzen. Im Zweifelsfall die 110 anrufen, dort wird man richtig informiert. Es kann auch nicht sein, dass die Polizei jemand anruft und im Display die 110 erscheint. Dann handelt es sich immer um eine Fälschung. Und eine Kaution muss bei einem Unfall in Deutschland niemand zahlen.

Oft wird versucht, durch Schockanrufe, die Emotionen hoch zu bringen und die Vernunft auf der Strecke zu lassen. In solch einem Fall hilft nur Ruhe zu bewahren, aufzulegen und sich bei den vermeintlichen Enkeln selbst zu melden. Damit lässt sich die Sache meist sehr schnell aufklären.

Die rege Beteiligung der Zuhörer zeigte, wie oft schon jemand mit solchen Betrügereien in Kontakt gekommen ist und dass es richtig war, dieses Thema anzugehen.

Zu einer gemeinsamen Veranstaltung haben der Stadtseniorenrat Altensteig und die Senioren Union Calw am 15.06.2025 in die Räumlichkeiten der AWO Altensteig eingeladen. Volker Nosek ist bei beiden Einrichtungen Stellvertretender Vorsitzender und konnte als Referenten vom Polizeipräsidium Pforzheim Peter Schulze und Christian Koch begrüßen. Zunächst erläuterte H. Schulze, dass ihn die wachsende Zahl von Betrügereien an Senioren (+/- 70-Jährige) dazu gebracht habe, sich in dieser Thematik einzuarbeiten.

Er erläuterte, woran man Polizeibeamte erkennt. Jeder Polizist hat einen Polizei-Ausweis und auch keine Probleme, diesen zu zeigen. Dieser hat bestimmte Merkmale, auf die man achten muss. Wenn jemand in Zivil unterwegs ist, dann ist es kein Polizeibeamter, sondern ein Kriminalbeamter. Diese haben zur Erkennung eine sogenannte Kriminaltasche dabei, aber auch hier greift die Gültigkeit nur mit Dienstausweis. 

Gewarnt hat H. Schulze davor, jemand, den man nicht kennt, in die Wohnung zu lassen. Oftmals versuchen Betrüger in die Wohnung zu gelangen, indem sie auf ein Bedürfnis hinweisen (Trinken, WC) In diesem Zusammenhang ist es nicht unhöflich auf ein Öffentliches WC hinzuweisen oder, wenn man etwas holt, solange die Haustür wieder zu schließen. Manche geben sich auch als Angehörige eines Pflegedienstes aus, um in die Wohnung zu gelangen. Hier gilt: Niemand in die Wohnung lassen, den man nicht erwartet.
Wenn Zweifel an der Sicherheit der Fenster oder Türen bestehen, ist ebenfalls die Polizei erster Ansprechpartner.

Wenn jemand kommt, um einen Zählerstand abzulesen und man wurde nicht informiert, einfach dort anrufen.
Die Firma oder Einrichtung weiss genau, wo ihre Mitarbeiter unterwegs sind.
Wenn es Zweifel oder etwas Auffälliges gibt, lieber einmal zuviel die Polizei anrufen als zu wenig.
Die Polizei überprüft die Personalien und dann ist man auf der sicheren Seite.

Einen großen Teil der Betrügereien machen die verschiedensten Arten von Anrufen aus.
Da gibt sich jemand als Enkel aus oder als falscher Polizist und möchte an Bargeld kommen.
Es wird ein Unfall vorgetäuscht und man muss eine Kaution hinterlegen.
Diese Anrufe gehen in die Millionen und es werden Datensätze aus verschiedener Herkunft genutzt.
Diese Anrufe sind aus dem Ausland und werden über Netzwerke getätigt, die man nur schwer herausfinden kann.
Es gibt unzählige Tricks mit denen die Betrüger versuchen, an Geld zu kommen.

Als Ratschlag gab Herr Schulze, niemals die Rückruffunktion zu nutzen. Im Zweifelsfall die 110 anrufen, dort wird man richtig informiert. Es kann auch nicht sein, dass die Polizei jemand anruft und im Display die 110 erscheint.
Dann handelt es sich immer um eine Fälschung.
Und eine Kaution muss bei einem Unfall in Deutschland niemand zahlen.

Oft wird versucht, durch Schockanrufe, die Emotionen hoch zu bringen und die Vernunft auf der Strecke zu lassen.
In solch einem Fall hilft nur Ruhe zu bewahren, aufzulegen und sich bei den vermeintlichen Enkeln selbst zu melden.
Damit lässt sich die Sache meist sehr schnell aufklären.

Die rege Beteiligung der Zuhörer zeigte, wie oft schon jemand mit solchen Betrügereien in Kontakt gekommen ist und dass es richtig war, dieses Thema anzugehen.

Text und Bild: Hans Doll, 72213 Altensteig, Ulmenweg 4

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