Familie Lojdl und ihre Bisonzucht. Wie im wilden Westen. Die Würde der Tiere betrachten sie als Leitfaden, nach dem die Bisons artgerecht gehalten werden. Sie leben von der Geburt bis zur Schlachtung in möglichst vertrauten Umfeld und werden ganzheitlich genutzt. Die sogenannten „Nebenprodukte“ werden genauso verwertet wie das Fleisch. Die Felle werden aufbereitet, die Knochen werden zur Herstellung von Messern und anderen Gebrauchsgegenständen verwendet. Diese Produkte finden ihre Liebhaber auf den umliegenden Märkten.
Nach ausführlicher Erklärung über die „gewaltigen Tiere“ haben wir ziemlich beeindruckt die Bisons verlassen.
Pfullendorf ist eine Kleinstadt und bekannt für seine gut erhaltene Altstadt mit dem markanten Obertor und den wunderschön restaurierten Fachwerkhäusern im mittelalterlichen Flair. Bei einer spannenden Führung lernten wir die Stadt an der Deutschen Fachwerkstrasse kennen und den Unterschied zwischen konstruktivem Fachwerk und Schichtfachwerk, welche Bedeutung in den fantasievollen Schmuckformen der Häusern steckt. Die von außen eher unscheinbare Stadtkirche verzaubert im Inneren durch seinen Charm. Eine beeindruckende Fülle an barocken Farben, Stuckelementen, Formen und Bildern. Der Patron der Stadtpfarrkirche wie auch der gesamten Stadt im Oberen Linzgau ist der Heilige Apostel Jakobus. Fast allgegenwärtig ist sein Bildnis und vor allem auch sein Symbol, die Jakobsmuschel.
Nach so vielen unterschiedlichen Eindrücken war es ein ereignisreicher Tag.