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Bernhard Herp begrüßt Frau Wetterich

Stammtisch der Senioren Union Stuttgart am 06. Juli 2026 im Stuttgarter Ratskeller mit Susanne Wetterich als Gast

14. Juli 2026
von Ulrike Strubel-Sigloch

Am Anfang der Veranstaltung begrüßte Bernhard Herp, Kreisvorsitzender der Senioren Union Stuttgart, alle Anwesenden, insbesondere Susanne Wetterich, die er als Gast zu diesem Stammtisch eingeladen hatte.
Zunächst bedankte sich Frau Wetterich für die Einladung und die freundliche Begrüßung und stellte kurz vor, worüber sie an diesem Nachmittag berichten wollte. Sie hatte sich für einen Rückblick auf den Ausgang der Landtagswahlen und den anschließenden Verlauf der Koalitionsverhandlungen entschieden. Gleich zu Beginn ihrer Ausführungen stellte sie fest, dass es Verschiebungen innerhalb der Ressorts gegeben habe. Als Beispiel nannte sie u.a. den Bereich Sport, der nunmehr im Bereich Wohnen angesiedelt sei.
Im Blick auf den Verlauf der Verhandlungen stellte sie fest, dass die CDU inhaltlich sehr gut vorbereitet war und sich als kompetenter erwies als die Grünen: „Die Grünen mussten mehr Federn lassen als wir“, so Wetterich. Als weitere Erfolge nannte sie z. B., dass dort, wo es Bürgerbeteiligung gegeben habe, kein Bürgerentscheid mehr nötig sei wie bei Bauprojekten. Im Blick auf den Bereich „Gesundheit“ begrüßte sie, dass nun drei Ärzte im Landtag seien. Mit leichter Ironie bemerkte sie, dass die Grünen mehr an Themen wie Gendern etc. interessiert seien als am Thema Gesundheitswesen.
Sie wies aber auch auf Themen hin, bei denen sich keine großen Differenzen zeigten wie z.B. das Thema „Integration“ sowie die Einführung eines letzten beitragsfreien Kita-Jahres (sofern dazu Geld vorhanden sei!)
Abschließend erklärte sie, dass auch Änderungen im Stellenbereich aufgrund der Regierungsbildung nötig waren. Stellenabbau bleibe weiter ein wichtiges Ziel. So gibt es in jedem Ministerium nur noch einen Staatssekretär.
Zuletzt ging sie noch auf den Anspruch ein, den die AFD bezüglich der ihr zustehenden drei Ausschussvorsitzenden erhebe, diese aber aufgrund der Mehrheit von SPD und Grünen nicht gewählt wurden.

Im Anschluss an diese sehr interessanten Ausführungen stellte sich Susanne Wetterich den Fragen der Zuhörer und es folgte eine rege Diskussion zu unterschiedlichsten Themen, z.B. wie viele Menschen in Pflegeheimen selbständig zahlend und wieviel Prozent Sozialhilfeempfänger seien. Hier überraschte viele die Auskunft 70 % Selbstzahler und 30 % Sozialhilfeempfänger. In diesem Zusammenhang wurde auch ganz allgemein gefragt, wieviel der Staat überhaupt noch leisten könne und ob nicht mehr überprüft werden müsse, wer zu Recht Hilfe erhalte.
Auch das Thema „Digitalisierung“ und deren Umsetzung wurde angesprochen.

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Bernhard Herp bei Susanne Wetterich für ihr Kommen und die sehr guten Ausführungen. Der Beifall der Anwesenden bestätigte diese Worte.

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