Fahrt ins Frankenland. Wir ließen uns verzaubern vom historischen Ambiente und der barocken
Architektur des Schlosses. Es wurde am 1. Mai 1000 in einer Urkunde erstmals erwähnt. Um 1260 dürfte Jutta von Schillingsfürst die letzte dieses Geschlechts gewesen sein und die Burg ging an die Verwandten der Hohenloher über. Urkundlich nachweisbar ist das Besitztum erst ab 1313. Eine wechselhafte und turbulente Geschichte. Mit Niedergang und Misswirtschaft. Die Burg wurde versetzt und verpfändet. Dadurch hatte es die verschiedensten Besitzer. Sie wurde mehrmals zerstört und konnte an gleicher Stelle nach dem Vorbild wieder aufgebaut werden. 1632 wurde das Schloss geplündert und erneut in Brand gesteckt. Nach einer notdürftigen Renovierung wurde es erst Jahre später wieder aufgebaut. Doch immer wieder wurde das Gebäude zerstört. Seit 1965 laufen umfangreiche Restaurierungsmaßnahmen unter großem finanziellen Aufwand. In den historischen Räumlichkeiten kann man Originalmöbel, Geschirr, Gemälde, Uniformen und andere wertvolle Gegenstände der Fürstenfamilie entdecken.
Nachmittags besuchten wir das Brunnenhausmuseum. Dort befindet sich die in Deutschland einzigartige Ochsentretanlage der fürstlichen Wasserversorgung. Das vollkommen erhaltene hölzerne Pumpwerk wurde 1702 erbaut und ehemals von Ochsen angetrieben. Im Museum wird die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts gezeigt, sowie altes Handwerk präsentiert.
Eine Ausfahrt der CDU Senioren Union in ein Schloss mit einer vielseitigen Geschichte und einer interessanten Vergangenheit.
