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Die Senioren-Union der CDU hat den rheinland-pfälzischen Landesvorsitzenden Dr. Fred-Holger Ludwig zum neuen Bundesvorsitzenden gewählt. Der 77-jährige Arzt aus Bad Bergzabern löst den nicht wieder kandidierenden langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Otto Wulff ab und setzte sich auf der Bundesdelegiertenversammlung in Magdeburg gegen zwei Mitbewerber durch.

Ludwig kritisierte in seiner Vorstellungsrede u.a. die zunehmende Altersarmut und bemängelte, dass rd. 690 000 Rentner auf Grundsicherung angewiesen sind, und forderte mehr Sicherheit für Ältere in den Städten. Es müsse, so Ludwig, deutlich und sichtbar bleiben, dass die Anliegen, die Belange, die Interessen und Sorgen der älteren Generation bei der CDU und der Senioren-Union in besten Händen sind.

Der neue Bundesvorsitzende will außerdem fortsetzen, was mit dem Motto „Union der Generationen“ gemeint ist. „Wir werden zeigen, dass Alt und Jung, die Zusammenarbeit mit der jungen Generation, keine Worthülse ist.“

Eine Ära geht zu Ende! 
Zuvor hatte der scheidende Bundesvorsitzende Prof. Dr. Otto Wulff nach 21 Amtsjahren einen Blick zurück und nach vorn gerichtet. Der 90-jährige ist seit 70 Jahren CDU-Mitglied und gehört dem CDU-Bundesvorstand seit 1996 an. Wulff betonte, dass niemals wieder in Deutschland radikale Parteien politischen Einfluss gewinnen dürften. „Freiheit und Demokratie haben keinen dauerhaften Bestand, wenn wir nicht bereit sind, dafür zu kämpfen“, sagte Wulff in seiner letzten Rede als Vorsitzender. 
Der zum Ehrenvorsitzenden der Senioren-Union gewählte Wulff appellierte, mehr Hoffnung und Zuversicht zu verbreiten. „Pessimisten und Nörgler wählt man nicht.“

Der neue Bundesvorsitzende Dr. Fred-Holger Ludwig

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