Die Planung der Straßen im Bodenseekreis muss weitergehen. Darin waren sich die Teilnehmer am sommerlichen Gedankenaustausch der CDU-Senioren zur „KaffeeZeit“ im Café Baader einig. Kritisiert wurde, dass die Öffentlichkeit schon länger nicht mehr über die B31 informiert wurde. Die DEGES plane – und keiner wisse so genau – wo man stehe.
Zunächst stand bei der Diskussion, zu der Senioren-Unions-Vorsitzender Franz Jehle aus Salem eingeladen hatte, allerdings ein Rückblick an. Ausgangspunkt war die Planungsgeschichte der A98, von der Meersburgs früherer Bürgermeister, Rudolf Landwehr, aus eigener Anschauung berichten konnte. Selbstkritisch merkten die Teilnehmer an, dass damals wohl zu viele Straßen auf engem Raum geplant wurden. Das könne aber kein Grund dafür sein, dass heute die Dinge nicht recht voran gingen.
Große Hoffnung ruhen deshalb auf dem Beschleunigungsgesetz, das die Bundesregierung kürzlich auf den Weg gebracht hat. Verzögerungen, wie er sie etwa beim Bau der Südumfahrung Kehlen erlebt habe, sollten damit der Vergangenheit angehören, meinte der ehemalige Landrat des Bodenseekreises, Lothar Wölfle.