Beeindruckt zeigten sich die Mitglieder der Senioren-Union Kreisverband Ortenau beim Besuch der deutsch-französischen Wasserschutzpolizei in Kehl.
56 Mitarbeitende, je zur Hälfte Franzosen und Deutsche, kümmern sich an einem Standort auf deutscher Seite in Kehl sowie auf französischer Seite in Vogelgrun (bei Breisach) und Gambsheim (nördlich von Strassburg) um den Wasserschutz am Rhein, wozu auch der Umweltschutz zählt.
Damit haben die Polizei des Landes Baden-Württemberg und die Gendarmerie der Region Elsass vor zehn Jahren Neuland betreten. Sie setzten Personal und Ausstattung noch effektiver ein und erhöhen damit die Präsenz auf dem Rhein. Der Zuständigkeitsbereich reicht auf dem Rhein von Schaffhausen bis Iffezheim. Eingeschlossen sind auch Werften, Häfen und Nebengleise im Einzugsbereich.
„Wir haben sogar ein gemeinsames Verbandsabzeichen“ stellte mit Stolz erster Polizeihauptkommissar Markus Ridder, der deutsche Chef der Wasserschutzpolizei, beim Besuch der Senioren-Union fest. Mit dabei auch sein französischer Kollege, David Geay, Chef d´Escradron.
„Das ist ein absolutes Vorzeigeprojekt der deutsch-französischen Zusammenarbeit, auf das wir alle stolz sein können“, würdigte die Kreisvorsitzende der Senioren-Union, Kordula Kovac, die Arbeit der gemeinsamen Wasserschutzpolizei. Das unterstrich auch die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Merkel, die zur Freude aller beim Termin ebenfalls anwesend war. „Es beeindruckt mich, wie sie hier zusammenarbeiten“ so die neue CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Kehl-Oberkirch.
