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Stadtverband der SU Lauda-Königshofen diskutiert

Der Stadtverband der SU Lauda-Königshofen bewirbt sich bei der Ideenbörse der CDU

3. September 2026
von Walter Lutz
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Wiederbelebung der Stammtische

Unter Leitung des Stadtverbandsvorsitzenden Christian Andreas Strube wird einmal monatlich ein ganz bestimmtes Thema diskutiert. Es wird darüber ein Protokoll gefertigt und der CDU in Berlin zur Verfügung gestellt. Wenn dies viele machen, erkennt man wie die Basis zu bestimmten Themen steht. Mit diesem Vorschlag hat man sich nun bei der Ideenbörse der CDU beteiligt.

Wiederbelebung der Stammtische
Demokratie braucht Begegnungen

Demokratie lebt von Begegnungen vor Ort, vom Mitmachen und vom strukturierten Austausch an der Basis – in den Ortsverbänden, Gemeinde- und Stadtverbänden sowie in den Kreisverbänden.
Gerade die regelmäßigen Stammtische bieten eine gute Möglichkeit, politische Themen gemeinsam zu diskutieren, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und Ideen sowie Lösungsvorschläge zu entwickeln.
A. Vorteile strukturierter Diskussionen an der Basis
A.1 Verständnis entwickeln
A.2 Potenzial der Mitglieder nutzen
A.3 Persönliche Bereicherung
A.4 Verbindung zwischen Basis und Politik
Durch strukturierte Diskussionen wird eine unmittelbare Verbindung zwischen der Basis und den gewählten Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern geschaffen.
Die Basis und die politischen Entscheidungsträger sind wohl zu keinem Zeitpunkt näher miteinander verbunden, als wenn vor Ort in den Orts-, Gemeinde-, Stadt- und Kreisverbänden gemeinsam über politische Herausforderungen diskutiert wird.
Dabei setzt sich die Basis mit den Problemen auseinander, für deren Lösung die Politik verantwortlich ist. In den Diskussionen wird deutlich, wie komplex viele politische Fragestellungen sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erkennen, dass es unterschiedliche Perspektiven und Interessen gibt und dass politische Entscheidungen häufig schwierige Kompromisse erfordern. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig solche Kompromisse für tragfähige Lösungen sein können.
Während politische Entscheidungsträger ihre Entscheidungen in der Regel auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, sachlicher Argumente und unterschiedlicher Interessen treffen, spielen an der Basis auch persönliche Erfahrungen und Gefühle eine größere Rolle. Dies sollte nicht unterschätzt werden. Gerade bei Wahlen können gesellschaftliche „Gefühlslagen“ eine entscheidende Bedeutung haben.
Wir an der Basis können und wollen nicht über die konkreten politischen Lösungen entscheiden. Wir wollen jedoch unterstützend tätig sein, indem wir Ideen einbringen, Probleme aus unserer Sicht beschreiben und Lösungsvorschläge entwickeln.
Die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker sollten diese Ideen und Vorschläge in ihren politischen Entscheidungs- und Diskussionsprozess einbeziehen.

B.2 Zusammenfassung der Ergebnisse
Die Ergebnisse der einzelnen Verbände sollten anschließend zusammengeführt und ausgewertet werden – beispielsweise auf Bezirks-, Landes- oder Bundesebene.
Dabei kann auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hilfreich sein. Die einzelnen Protokolle könnten mithilfe entsprechender Werkzeuge zusammengefasst und nach gemeinsamen Positionen, unterschiedlichen Einschätzungen und wiederkehrenden Lösungsvorschlägen ausgewertet werden.
Auf diese Weise lässt sich sehr gut erkennen, wie die Basis zu einem bestimmten politischen Thema steht und welche Fragen, Probleme und Lösungsvorschläge vor Ort besonders häufig genannt werden.
B.3 Themenvorgabe durch die Parteispitze
Die Parteispitze sollte in regelmäßigen Abständen – beispielsweise monatlich, zweimonatlich oder vierteljährlich – ein politisches Thema vorgeben und die Vorsitzenden der Ortsverbände, Gemeinde- und Stadtverbände sowie Kreisverbände bitten, dieses nach dem beschriebenen Verfahren zu diskutieren.
Auf diese Weise entsteht ein regelmäßiger Austausch zwischen Parteispitze und Basis.
Am Anfang werden sich möglicherweise nur wenige Verbände an den strukturierten Diskussionen beteiligen. Mit der Zeit dürfte jedoch die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wachsen, wenn der Nutzen und die Vorteile dieser Form des politischen Austauschs erkennbar werden.
So können die Stammtische wieder zu Orten des politischen Austauschs, der Ideenentwicklung und der Begegnung werden.
Ziel sollte es sein, die Distanz zwischen Parteibasis und Parteiführung zu verringern und beide Seiten stärker miteinander zu verbinden. Eine lebendige Partei braucht den regelmäßigen Austausch zwischen Basis und Führung. Strukturierte Stammtischdiskussionen können hierfür eine einfache, wirkungsvolle und zugleich kostengünstige Grundlage schaffen.

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